Geschichte

2011 - 2017

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im Jahr 2010 beschlossen, die Senatskommission für Wasserforschung (KoWa) als zeitlich befristete Senatskommission (in der Regel 6 Jahre) weiterzuführen. Vom Senat der DFG wurde am 01.07.2014 die abschließende zweite Periode der befristeten Einrichtung für den Zeitraum bis 03/2017 bewilligt.

Bis zur Gründung der Water Science Alliance im Februar 2013 bildete die KoWa die einzige wissen­schaftliche Vertretung, die alle Fachdisziplinen der Wasserforschung vereint.

1999 – 2010

Seit 1999 wird die operationelle Organisation durch ein wissenschaftliches Sekretariat realisiert, welches beim jeweiligen Vorsitz angesiedelt ist. Die Struktur der KoWa blieb hingegen unverändert.

1984 - 1998

Seit Mitte der 70er Jahre wurde bei der DFG neben der strukturellen Neuordnung der Fachgruppen in der Geschäftsstelle auch die Konzeption der naturwissenschaftlichen Senatskommissionen im Bereich der gesamten Geosphären überdacht. Die langfristigen Aspekte der natürlichen Grundlagen globaler Umweltprobleme, die Interdisziplinarität dieser Aufgaben und die internationalen Erfordernisse führten zu der Lösung, sich auf 4 Senatskommissionen für die feste Erde, die Atmosphäre, die Ozeane und die binnenländischen Gewässer zu konzentrieren. Dies erwies sich auch insofern als sinnvoll, als eine Koordination zu neuen staatlichen Programmen und eine Mitwirkung in internationalen, weltweiten Forschungsprogrammen unumgänglich wurde.

Die KoWa in ihrer heutigen Form wurde 1984 erstmalig für 3 Jahre vom Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft berufen. Wiederberufungen erfolgten seit 1987 alle drei Jahre. Die Anzahl der Mitglieder wurde auf 14 Wissenschaftler aus den Hochschulen und die Mitgliedschaft auf in der Regel 2 Amtsperioden von 3 Jahren beschränkt. Die Verbindungen zu den jeweils anderen naturwissenschaftlichen Senatskommissionen konnte durch Doppelmitgliedschaften und über die Geschäftsstelle in der DFG-Fachgruppe Naturwissenschaften gehalten werden. Die KoWa wurde seit ihrer Gründung bis zu seinem Tod im Jahre 1998 von Herrn Dr. Ulrich de Haar in der DFG-Geschäftsstelle betreut.

1956 - 1983

Die KoWa entstand 1956 aus einer Fusion der "Kommission für Wasserwirtschaft und Landeskultur" (seit 1952) und der "Kommission für Trinkwasseraufbereitung" (seit 1951). In den früheren Jahren führte die Beteiligung von Vertretern aus wasserwirtschaftlichen Behörden und aus der Wirtschaft zu Mitgliederzahlen von 25 bis 40 Personen. Die entscheidende Phase dieser Arbeiten waren die Jahre 1965 bis Ende der 70er Jahre, in der ein Aufbau von Forschungspotential ganz im Vordergrund der Arbeiten der KoWa stand. Im internationalen Vergleich war ein gravierender Forschungsrückstand in Deutschland erkennbar geworden. Mit bis zu 9 parallel geförderten Schwerpunktprogrammen der DFG konnte dieser Rückstand aufgeholt werden. Aufgrund dieser erfolgreichen Bilanz wurde im Dezember 1983 die Arbeit der KoWa beendet.

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