Water Science Alliance

Die Water Science Alliance ist eine von der Basis organisierte, selbstverwaltete Vertretung der deutschen Wasserforschung mit offenem Zugang für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Interessenten aus Verbänden, Behörden, Wirtschaft und von Betreibern. Die Water Science Alliance verfolgt das Ziel die Vernetzung, Leistungsfähigkeit, Transparenz sowie nationale und internationale Sichtbarkeit der deutschen Wasserforschung zu verbessern.
 

Gründung als neue Plattform für interdisziplinäre Wasserforschung

Am 26. Februar 2013 fand unter Leitung des Vorsitzenden der Senatskommssion für Wasserforschung (KoWa) mit der Verabschiedung der Satzung  und der Wahl des Vorstandes die Gründung des Water Science Alliance e.V. in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften statt. Unter den 17 Gründungsmitgliedern befinden sich Professorinnen und Professoren aus den Universitäten Bayreuth, Berlin, Bonn, Dresden, Hannover, Hohenheim, Jena, Konstanz, München, Potsdam und Tübingen sowie von der Helmholtz- und der Leibniz-Gemeinschaft. Damit hat die KoWa einen ersten Schritt zur Etablierung einer neuen Vertretung für die deutsche Wasserforschung entsprechend des Auftrags des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) umgesetzt.
 

Aufgaben der Water Science Alliance

Plattform zur Entwicklung und Bearbeitung inter- und transdisziplinärer Forschungsthemen
  • Identifizierung von aktuellen Forschungsthemen, die zur Lösung der Wasserprobleme im 21. Jahrhundert relevant sind
  • Unterstützung einer effizienten Netzwerkbildung unabhängig von disziplinären, institutionellen und nationalen Grenzen
  • Entwicklung und Durchführung von Themenverbünden
  • Verbesserung der Verzahnung von institutioneller- und Projektförderung
  • Entwicklung strategischer Partnerschaften im nationalen wie internationalen Kontext
  • Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses
  • Entwicklung und Bereitstellung von Instrumenten zur strategischen und konzeptionellen Themenentwicklung, u.a. Durchführung von Themen-Workshops sowie der Water Research Horizon Conference
„Sprachrohr“ der deutschen Wasserforschung gegenüber Politik, Verwaltung, Wirtschaft & Öffentlichkeit
  • aktive Zusammenarbeit mit Entscheidungsträgern in Politik, Verwaltung und Wirtschaft auf Landes- und Bundesebene sowie auf Ebene der Europäischen Union (EU) in Angelegenheiten der strategischen Planung, der Identifizierung prioritärer Forschungsschwerpunkte in der Wasserforschung
  • Kommunikation fachübergreifender Interessen der Wasserforschung  gegenüber nationalen Entscheidungsträgern und EU
  • Stärkung der internationalen Vernetzung und Konkurrenzfähigkeit der deutschen Wasserforschung bei internationalen Initiativen
  • Verbesserung des Wissens- und Technologietransfers in Anwendung, Gesellschaft und Politik
  • Öffentlichkeitsarbeit
     

Instrumente der Water Science Alliance

Die Water Science Alliance unterstützt die institutionelle Kooperation und Vernetzung in Deutschland, indem sie als Plattform zur Bündelung der Expertise und zur Bildung von Konsortien, die gemeinsam Themenverbünde bearbeiten, fungiert.

Dazu bietet die Allianz derzeit folgende Instrumente,  die von ihren Mitgliedern genutzt und entwickelt werden können:

Die jährlich stattfindende Water Research Horizon Conference (WRHC) – als wichtigstes strategisches Instrument der Water Science Alliance – hat sich als offenes Forum zur Vorstellung und Diskussion innovativer Forschungsideen und strategischer Initiativen mit Kollegen aus Nachbardisziplinen etabliert. Die KoWa ist seit 2011 an der wissenschaftlichen Organisation der jährlichen WRHC-Konferenz  beteiligt. Im Rahmen dieser Konferenz bieten Open Space Workshops die Möglichkeit, Forschungsideen zu diskutieren, interessierte Kooperationspartner zu gewinnen sowie Schnittstellen zwischen den Institutionen zu identifizieren. Ein solches offenes, interdisziplinäres Treffen der Fachdisziplinen gab es bisher nicht und wird seither von der Wasser-Community zunehmend genutzt.

Das Online-Portal "Wasserforschung" gibt einen Überblick zu vorhandenen Kompetenzen, Projekten und Infrastrukturen in derzeit rund 450 Arbeitsgruppen in mehr als 150 Institutionen sowie zu Lehre im Wasserbereich. Sie ermöglicht die Kontaktaufnahme zu kompetenten Partnern.

Darüber hinaus können DFG-Rundgespräche (als ein Instrument der DFG) zur Fokussierung eines Forschungsthemas, zur Formierung eines Themenverbunde und zur Unterstützung bei der Antragsvorbereitung genutzt werden.

Themenverbünde

In den Themenverbünden arbeiten die Akteure primär an übergeordneten, komplexen und transdisziplinären Themen bzw. Fragestellungen der Wasserforschung oder der gemeinsamen Lösung eines übergeordneten Zieles, wie z. B. dem Verständnis von und dem Schutz vor negativen Wirkungen durch Schadstoffe im Wasserkreislauf. Sie können aber auch entwickelt bzw. etabliert werden für:

  • strategische Initiativen und Entscheidungen, wie die Entwicklung von Forschungsprogrammen,
  • die Überführung von Forschungsergebnissen in Anwendung, Gesellschaft und Politik,
  • Vernetzung bereits (von verschiedenen Förderern) finanzierter Projekte,
  • Stärkung der internationalen Sichtbarkeit.

Weiterführende Informationen finden Sie im Webbereich des Water Science Alliance e.V.

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Kontakt

Water Science Alliance e.V.
- Geschäftsstelle -
c/o
Technische Universität Dresden
Institut für Siedlungs- und Industriewasserwirtschaft
01062 Dresden

Jörg Seegert

Tel. +49 / 351 / 463 35477
Fax +49 / 351 / 463 37204

joerg.seegert[at]tu-dresden.de

info[at]watersciencealliance.org

www.watersciencealliance.de